LOGISTICS & AUTOMATION Hamburg 2026: Dreiklang aus Intralogistik, Verpackung und Automation

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Für die Intralogistik-, Verpackungs- und Automatisierungs-Community im Norden wird Hamburg im Juni 2026 zum zentralen Treffpunkt: Am 02. und 03. Juni öffnen die LOGISTICS & AUTOMATION Hamburg, die EMPACK Hamburg sowie die parallel stattfindende all about automation – Regionale Fachmesse für Industrieautomation, Robotik, Digitalisierung ihre Tore. Gemeinsam vereinen sie die drei zentralen Bereiche der industriellen Wertschöpfung: Intralogistik, Verpackung und Automatisierung. Insgesamt präsentieren sich über 320 Aussteller, davon mehr als 100 aus Intralogistik und Verpackung. Weiterlesen

Simulationstool für nachhaltige, funktionalisierte Kunststoffoberflächen

© Fraunhofer IMWSREM-Abbildung der erzeugten Mikrostruktur verschiedener Polymere.

© Fraunhofer IMWS
REM-Abbildung der erzeugten Mikrostruktur verschiedener Polymere.

Ein neues Simulationstool für Kunststoffverarbeiter soll die Entwicklung funktionalisierter, recyclingfähiger Bauteile schneller, kostengünstiger und ressourcenschonender ermöglichen. Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen IMWS in Halle (Saale) und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern bündeln ihre Kompetenzen im Bereich der patentierten Mikro-/Nanostrukturierung und der skalenübergreifenden Simulationssoftware.

Die Oberflächen von Kunststoffbauteilen benötigen für Anwendungen in der Automobilbranche, der Medizintechnik oder der Verpackungsindustrie oft spezielle Charakteristika, um beispielsweise definierte Haftkräfte, eine gesteuerte Benetzbarkeit oder optische Eigenschaften wie diffuse Reflexion möglich zu machen. Derzeit werden diese Funktionen meist über Additive oder Beschichtungen erreicht. Dies ist nachteilig für die Kreislauffähigkeit, da die Kunststoffe dann nicht mehr sortenrein sind. Zudem steigen die Prozesskosten. Eine leistungsfähige Alternative ist eine rein morphologische Oberflächenfunktionalisierung, wie sie am Fraunhofer IMWS entwickelt wurde: Mikro- und Nanostrukturen erzeugen direkt die gewünschten Grenzflächeneigenschaften. Weiterlesen

Laserdirektplattieren senkt Taktzeit und Kosten für »dicke« Metallbeschichtungen

© Christoph Wilsnack/Fraunhofer IWSDas Fraunhofer IWS hat das neue Verfahren »Laserdirektplattieren« entwickelt, das eine funktionale Schicht direkt auf dem Grundkörper erzeugt, indem ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile aufgebracht und lokal per Laser stoffschlüssig verbunden wird.

© Christoph Wilsnack/Fraunhofer IWS
Das Fraunhofer IWS hat das neue Verfahren »Laserdirektplattieren« entwickelt, das eine funktionale Schicht direkt auf dem Grundkörper erzeugt, indem ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile aufgebracht und lokal per Laser stoffschlüssig verbunden wird.

Forschende des Fraunhofer IWS haben mit dem neuen Verfahren »Laserdirektplattieren« eine laserbasierte Technologie entwickelt, die metallische Schichten schneller, energieeffizienter und kostengünstiger erzeugt als bisherige Verfahren. Dabei wickelt das Team ein bandförmiges Metall spiralförmig auf rotationssymmetrische Bauteile und fügt es lokal mit Laserenergie stoffschlüssig mit dem Grundkörper. Das Grundmaterial bleibt fest, die Oberfläche glatt und nahezu nacharbeitsfrei. Anwender reduzieren Taktzeiten, Energiebedarf und Prozesskosten deutlich.

Laserdirektplattieren koppelt minimalen Wärmeeintrag mit definierter Umformkraft. An der Fügestelle reißen Oxidschichten auf, frische Metalloberflächen reagieren unmittelbar, und es entsteht eine dauerhafte metallische Bindung. Im Unterschied zum Laserauftragschweißen schmilzt die Beschichtung nicht großflächig auf, sondern bleibt weitgehend in der festen Phase. Dieser Mechanismus reduziert den Energieeinsatz, erhöht die Auftragsrate und stabilisiert die Schichtqualität entlang der gesamten Bauteillänge. Weiterlesen

Stabil, schnell, massenfertigbar: Durchbruch bei lichtbasierten Datenverbindungen

Der kompakte Modulator ermöglicht eine schnelle und energieeffiziente Datenübertragung und lässt sich kostengünstig herstellen. (Foto: Hugo Larocque, EPFL)

Der kompakte Modulator ermöglicht eine schnelle und energieeffiziente Datenübertragung und lässt sich kostengünstig herstellen. (Foto: Hugo Larocque, EPFL)

Ein neuartiges Bauteil, das durch eine fortschrittliche Fertigungstechnologie eine sehr schnelle, sparsame und verlässliche Datenübertragung ermöglicht, haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) entwickelt. Der elektrooptische Modulator sendet Daten effizient durch Glasfaserkabel und lässt sich kostengünstig in großer Stückzahl auf Standard-Halbleiterplatten herstellen. Das ist wichtig, weil Rechenzentren und Glasfasernetze durch KI‑Anwendungen und den steigenden Datenverkehr an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Weiterlesen

PROmesh P24+: Gigabit-Switching neu gedacht

Industrial Ethernet Switch macht Netzwerkzustand transparent
PROmesh P24+ ist ein full-managed Industrial Ethernet/PROFINET Switch mit 24 Ports und umfangreichen Diagnosefunktionen wie online Leitungs-, Netzwerk- und Umwelt-Monitoring. (Urheber: Indu-Sol)

PROmesh P24+ ist ein full-managed Industrial Ethernet/PROFINET Switch mit 24 Ports und umfangreichen Diagnosefunktionen wie online Leitungs-, Netzwerk- und Umwelt-Monitoring. (Urheber: Indu-Sol)

Gigabit Ethernet gewinnt im Maschinenbau zunehmend an Bedeutung und wird in Zukunft immer wichtiger werden. Die skalierbare Infrastruktur ermöglicht schrittweises Vorgehen, bei dem der Backbone als erstes in Gigabit realisiert wird. Um den Zustand des Backbones transparent zu machen, bietet Indu-Sol mit dem Diagnose-Switch PROmesh P24+, einen hochperformanten Gigabit-Ethernet Switch mit 24 Ports, der sowohl für PROFINET als auch für EtherNet/IP ausgelegt ist. Neben der hohen Port-Geschwindigkeit verfügt der Diagnose-Switch über vier Uplink-Ports, die bis zu 10 Gbit/s unterstützen. Dank dieser Performance können große Datenmengen gebündelt und stets zuverlässig an übergeordnete Systeme weitergeleitet werden – ohne dass der Switch selbst zum Flaschenhals wird. Der PROmesh P24+ eignet sich daher besonders für Anwendungen im Backbone, in welchem neben der Geschwindigkeit hohe Übertragungsbandbreiten zu mehr Stabilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit führen. Weiterlesen

Neue Partnerschaft für nachhaltige Lösemittelkonzepte: BCD Chemie und Richard Geiss bündeln ihre Kompetenzen

BCD Chemie und Richard Geiss

BCD Chemie und Richard Geiss

Die BCD Chemie GmbH stärkt ihr Leistungsportfolio im Bereich Lösemittel durch eine strategische Kooperation mit der Richard Geiss GmbH. Ziel der Partnerschaft ist es, integrierte, wirtschaftliche und zugleich nachhaltige Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bereitzustellen – von der Rohstoffbereitstellung bis zur Prozessoptimierung beim Kunden. Weiterlesen

ALUMINIUM 2026: Die Branche blickt nach Düsseldorf

Aluminium Global Exhibition

Aluminium Global Exhibition

Leicht, recycelbar, langlebig: Aluminium gewinnt im Zuge der industriellen Nachhaltigkeitswende immer mehr an Bedeutung – und der globale Sektor zieht mit. Vom 6. bis 8. Oktober bringt die ALUMINIUM 2026 die gesamte Fachwelt nach Düsseldorf, um technologische Durchbrüche zu erkunden, Geschäfte anzustoßen und die Weichen für die Zukunft des Werkstoffs Aluminium zu stellen. Weiterlesen

Flexible Steigtechnik-Lösungen für die Industrie: Mit KRAUSE Sicherheit und Effizienz neu denken

Fahrbare und höhenverstellbare Arbeitsplattform mit Treppenaufgang an einer Sortiermaschine

Fahrbare und höhenverstellbare Arbeitsplattform mit Treppenaufgang an einer Sortiermaschine

In Industrie- und Produktionsbetrieben entscheidet oft die Effizienz über den wirtschaftlichen Erfolg. Dennoch sind Verzögerungen im Betriebsablauf keine Seltenheit – zum Beispiel, wenn Maschinen nur über improvisierte oder provisorische Steighilfen erreicht werden können und dadurch Sicherheitsrisiken entstehen. Auch das Umgehen von Hindernissen wie Förderbändern oder Rohrleitungen verlängert die Wege unnötig und kostet wertvolle Zeit. Wartungsarbeiten an Fahrzeugen oder großen Anlagen werden zur Herausforderung, wenn keine geeigneten Arbeitsbühnen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig führen starre Steigsysteme, die sich nicht an veränderte Produktionsbedingungen anpassen lassen, schnell zu teuren Neuanschaffungen. Die Summe dieser Alltagsprobleme beeinträchtigt nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Produktivität und ist dennoch vermeidbar. Weiterlesen

Fristads macht das Unmögliche möglich: Einführung von Multinorm Green

Die weltweit erste Multinorm-Kollektion mit Environmental Product Declaration von Fristads
© Fristads Workwear

© Fristads Workwear

Multinorm-Arbeitskleidung zählt zu den technisch anspruchsvollsten Produktkategorien im Bereich Workwear. Mit der neuen Kollektion Multinorm Green zeigt Fristads nun, dass sich hohe Schutzstandards, Komfort und nachweisbare Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen. Die Kollektion bietet die weltweit erste Multinorm-Arbeitskleidung mit einer Environmental Product Declaration (EPD) und liefert damit geprüfte Daten zu CO₂-Emissionen und Wasserverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
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Vom Strohhalm zum Kunststoff: Zellstoff-Nebenprodukt wird Basis für Nylon und Perlon

© Silvia SteinbachEin Mitarbeiter zieht im Labor für Systembiotechnologie an der Universität des Saarlandes einen Bionylonfaden aus einem Glaskolben.

© Silvia Steinbach. Ein Mitarbeiter zieht im Labor für Systembiotechnologie an der Universität des Saarlandes einen Bionylonfaden aus einem Glaskolben.

Plastik aus Stroh: Auf diese Formel lässt sich das Vorhaben reduzieren, das das Team von Christoph Wittmann aus der Systembiotechnologie gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie seit Anfang Februar verfolgt. Im Projekt „LiGNUM“ sollen Bakterien so manipuliert werden, dass sie ein Nebenprodukt aus der Strohzellstoff-Produktion verwerten können, um daraus Grundbestandteile für Nylon und Perlon zu erzeugen.

Aus industriellen Nebenströmen wieder nutzbare Rohstoffe zu machen, ist die Grundidee der Kreislaufwirtschaft. Im Projekt LiGNUM wird diese Idee konkret umgesetzt: Stoffströme aus der Zellstoffproduktion sollen mithilfe von Mikroorganismen in Bausteine für neue Kunststoffe umgewandelt werden – und damit erdölbasierte Ausgangsstoffe ersetzen. Dass dies in der Region verankert und zugleich überregional vernetzt geschieht, ist dabei das I-Tüpfelchen. Weiterlesen